Geschichte der Aromatologie
Schon in der Steinzeit kannten Menschen wohlriechende Pflanzen, die sie zum Würzen der Nahrung
benutzen. Ihre Verehrung für die Götter drückten sie unter anderem durch Verbrennen
von Harzen, Hölzern und aromatischen Pflanzen aus. Heiler, Priester und Schamanen, denen es
vorbehalten war, die heiligen Opferzeremonien auszuführen, standen in hohem Ansehen. Sie kannten
die Geheimnisse verschiedenster Duftpflanzen, deren "Seele" das daraus gewonnene Öl ist.
Die alten Ägypter wußten wie kein anderes Volk, konservierende Öle zum
Einbalsamieren der Toten zu verwenden und duftende Gewürze zum Aromatisieren und Haltbarmachen
von Speisen einzusetzen. Man fand in der ägyptischen Heilkunde (ca. 4.000 v. Chr.) bereits
Hinweise auf angewandte Aroma-Therapie.
Auch in China, Indien und Persien gab es bereits vor mehr als 2.000 Jahren ein umfangreiches Wissen
um die Kunst des Destillierens.
Im 16. Jhdt. brachte der berühmte Arzt Paracelsus (1493 - 1541) die Wirkung von ätherischen
ölen und Pflanzen erstmals mit bestimmten Inhaltsstoffen in Verbindung.
Heute wird die Aroma-Therapie zur unterstützenden Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt.
Sie ist die Anwendung von ätherischen Ölen in Form von Massagen, Bädern, Inhalationen,
Kompressen oder als Zusatz in der Duftlampe.