Ernährungsberatung
Normalkost
10 Regeln zur gesunden Ernährung

1. Regel: Vielseitig essen
Unser Körper braucht viele verschiedenen Nährstoffe, die durch unterschiedliche Lebensmittel geliefert werden. Daher sollte die Ernährung so abwechslungsreich wie möglich sein. Es gibt keine Verbote - auf die Menge kommt es an! Wer sich abwechslungsreich ernährt, kann sich hin und wieder auch Extras erlauben. Einseitiges Essen ist auf Dauer schädlich, denn bestimmte Nährstoffe werden im Übermaß aufgenommen, während andere lebensnotwendige aber fehlen. Das kann gesundheitliche Folgen haben. Hier sind die Lebensmittel in 8 Gruppen zusammengefaßt: Alle Lebensmittelgruppen sind in einer ausgewogenen Ernährung berücksichtigt.

2. Regel: Getreideprodukte mehrmals am Tag und reichlich Kartoffeln
Kartoffeln sowie Getreidekörner und daraus hergestellte Produkte wie z.B. Brot enthalten neben Stärke und wertvollem Eiweiß auch reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Die letztgenannten Inhaltsstoffe stecken hauptsächlich in den äußeren Randschichten des Getreidekorns und gehen beim Schälen vor dem Mahlen verloren. In Vollkornprodukten sind sie größtenteils enthalten!

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3. Regel: Gemüse und Obst - five a day!
Gemüse und Obst sollten mehrmals täglich auf dem Speiseplan stehen. Sie enthalten nur wenig Kalorien und jede Menge Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und v.a. auch sekundäre Pflanzenstoffe. Letztere sind chemisch ganz unterschiedliche Verbindungen; in der Pflanze treten sie z.B. als Farbstoffe oder Duftstoffe auf und sorgen dafür, daß ein Paprika rot oder grün ist, eine Gurke nach Gurke riecht und eine Zwiebel uns zum Weinen bringt. Sie helfen unserem Körper, gesund zu bleiben. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, daß sie vor Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen schützen. Falls Ihnen eine so ausgewogene Ernährung zu aufwendig ist, so können Sie ein Konzentrat mit sekundären Pflanzenstoffen von Nutrifood bei uns erhalten.

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4. Regel: Täglich Milch, 1x pro Woche Fleisch und 2x pro Woche Fisch
Tierische Produkte liefern v.a. Eiweiß, sowie einige Vitamine und Mineralstoffe. Daneben sind jedoch auch unerwünschte Stoffe enthalten: Häufig sind tierische Lebensmittel reich an Fett und Cholesterin, Purinen und Salz. Zuviel davon schadet der Gesundheit. Eine Ausnahme sind Milch und Milchprodukte. Sie enthalten viel Calcium, das für die Festigkeit unserer Knochen unbedingt notwendig ist. Wir empfehlen tägl. mehrere Portionen Milch, Joghurt, Topfen oder Käse. Aber auch hier ist natürlich Fett enthalten; wählen Sie daher die fettarmen Varianten! Auch die Seefische bekommen Pluspunkte. Vielen Menschen mangelt es an Jod. Das kann zu Schilddrüsenerkrankungen führen. Durch nur 1-2 Seefisch-Mahlzeiten pro Woche und die Verwendung von Jodsalz können Sie Jodmangel vermeiden.

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5. Regel: Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
Auch Fette und Öle sind mit ihren essentiellen Fettsäuren und ihrem Vitamin E Gehalt wichtig. Aber zuviel Fett ist ungesund und: Fett ist nicht gleich Fett. Eine fettreiche Ernährung geht mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen einher. Achten Sie auf Fette, die in Lebensmitteln stecken, wo man sie nicht direkt sieht: z.B. in Wurst und Käse. Pflanzliche Öle enthalten hohe Mengen der wertvollen Fettsäuren und sind daher tierischen Fetten vorzuziehen.

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6. Regel: Zucker und Salz mit Augenmaß
Süßigkeiten sind in einer vollwertigen Ernährung kein Tabu. Aber sie sollten sehr sparsam und bewußt genossen werden. Neben Zucker enthalten sie häufig große Mengen an Fett und können damit langfristig auch zu Übergewicht, Karies und Herz-Kreislauferkrankungen beitragen. Salz übertönt nicht nur den Eigengeschmack der Lebensmittel, sondern kann auch - bei dafür empfänglichen Menschen - an der Entstehung von Bluthochdruck beteiligt sein. Verwenden Sie Salz daher sparsam; gönnen Sie sich geschmackliche Abwechslung durch den Einsatz frischer Kräuter.

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7. Regel: Reichlich Flüssigkeit
Unser Körper verliert tägl. 2,5 Liter Wasser. Die müssen ersetzt werden. Ein Teil kann durch die Nahrung ausgeglichen werden, aber ca. 1,5 - 2 Liter müssen wir trinken. Die besten und gesündesten Durstlöscher sind Trinkwasser, Mineralwasser sowie ungesüßte Früchte- und Kräutertees. Auch Fruchtsäfte sind gut geeignet, wenn sie mit Wasser verdünnt werden (wegen ihres Zucker- und Kaloriengehaltes). Koffeinhaltige Getränke können starke Auswirkungen auf den Kreislauf haben und sollten daher nur in Maßen getrunken werden. Alkoholische Getränke sind keine Durstlöscher, sondern nur etwas zum Genießen in kleinen Mengen. Alkohol liefert viele Kalorien und Promille.

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8. Regel: Schmackhaft und schonend zubereiten
Oft geht ein Großteil der im Lebensmittel enthaltenen Nährstoffe durch falsche Zubereitung und Lagerung verloren: Licht, Sauerstoff, Hitze und Wasser mindern die Vitamine und Mineralstoffe.

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9. Regel: Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen
Bewußtes Essen hilft, richtig zu essen. Essen ist auch Genuß und Entspannung. Nehmen Sie sich Zeit fürs Essen, richten Sie die Speisen appetitlich an, genießen Sie und essen Sie nicht mit schlechtem Gewissen.

10. Regel: Achten Sie auf Ihr Gewicht
Bewegen Sie sich viel und behalten Sie Ihr Gewicht im Auge.